Strand

3. April 2008

Die Sehnsucht, die wird nie vergehn,
Auch in vielen, vielen Jahren nicht.
Hier stehn, in die Ferne sehn,
Warten auf das letzte Licht.

Die Träume bleiben, Chancen kaum.
Wind im Haar, hinter mir das Land.
Wellen brechen, wilder Schaum,
Laufen aus im feinen Sand.

Fern am Horizont ein Schiff zu sehn.
Es fährt fort und ich bleib hier.
Wann kann und darf ich auch mal gehn?
Wann endlich breche ich mit mir?

Die Sonne sinkt, die Glut erlischt;
Der Wind frischt auf, wird langsam kalt.
Auf meiner Haut spür ich die Gischt,
Und denke, ich werd langsam alt.

Ich kehre um und geh nach Haus
Und bleibe weiter was ich kann.
Die Flut löscht meine Spuren aus.
Ich komme wieder, irgendwann.

One Response to “Strand”

  1. Bjoern Says:

    Und zur selben Zeit im Schiff (auf hoher See im Taifun) wünscht sich der Seemann, daß er einmal, nur einmal noch am heimatlichen Strand sitzen und dann zurück ins warme Haus könnte. Und zur Süßen.

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