28
Jul
08

Gruß an die Schläferin

Überarbeitete Version. Die eine Strophe war zu viel. Musste weg.

Gute Nacht, Du Ungenannte,
Unbekannte schöne Frau.
Wenn ich Deinem Atem lausche -
Voll Vertrauen – wird mir flau.

Hast Du nicht bemerkt das böse
Glänzen in dem feuchten Blick?
Wenn ich mich nun von Dir löse,
Komme ich nicht mehr zurück.

Und den Namen, den ich sagte,
Findest Du in keinem Buch.
Dass ich Deinen nicht erfragte,
Spart mir, dass ich später such.

Schlafe gut und träum von mir,
Während ich schon lang und weit.
Morgen früh bist nur noch Du hier,
Es war nur für kurze Zeit.

Audio

Hier ist die alte Version zum Vergleich


2 Antworten zu „Gruß an die Schläferin“


  1. 28. Juli 2008 um 22:32

    ich sehe mir die alte Version nicht an.
    Die neue zeigt mir Sehnsucht. Und doch möchtest Du dich schon wieder lösen? Angst? Angst vor zuviel Nähe? Angst vor Liebe? Enttäuschtsein noch nicht zu Ende? Der Name, der Dir zu ihr einfiel ist ein Name, den nur DU kennst. Du bist ein Träumer, der es gut zu verstecken weiß.

    LG von Bruni und
    http://www.wortbehagen.de/index.php

  2. 11. August 2008 um 19:50

    Im Mondlicht sind die wach, die wach sein sollen…

    Sehr sehr schönes Gedicht und es ist mir irgendwie bekannt.

    Selam, Leina


Eine Antwort schreiben




Kategorien

Seiten