Ich komme heim.
Bin trunken noch vom Wein und von der Liebe.
Ging auf den Leim
Dem zweiten durch vom ersten wohl enthemmte Triebe
Nun sitz ich hier
In meinem warmen Zimmer,
Es dreht sich alles
Und wird auch noch schlimmer.
Dann wird mir schlecht,
Ich muss mich übergeben.
Ja, so ist’s recht,
Nun lieg ich mitten drin, im Leben.
Ich wache auf,
Der Schädel schmerzt und gleiches tun die Glieder.
Komm kaum noch rauf
Und schwöre, das geschieht nie wieder.
Da sitz’ ich aufgeräumt an meinem Tisch,
Dem letzten Kater geb ich sauren Fisch.
War alles halb so schlimm, das denk ich mir.
Ich weiß es schon, am Abend trink ich diesmal Bier!
(Dezember 1989)